Im Zentrum des Projekts stand die Entwicklung eines individuellen WordPress-Themes, das vollständig ohne Standard-Pagebuilder auskommt. Stattdessen wurden eigene Gutenberg-Blöcke konzipiert und umgesetzt, die redaktionell intuitiv bedienbar sind und gleichzeitig eine hohe gestalterische und technische Qualität gewährleisten. Umfangreiche Custom Post Types – unter anderem für Ausstellungen, Veranstaltungen und die Sammlung – bilden die Grundlage für eine saubere Inhaltsstruktur und flexible Ausspielung im Frontend.
Die Frontend-Entwicklung folgt einem modularen Ansatz mit klar strukturierten Templates und wiederverwendbaren Komponenten. Moderne Webstandards, performante Ladezeiten sowie eine barrierearme Umsetzung standen dabei im Fokus. Navigation und Menüführung sind mehrstufig aufgebaut, für Tastaturbedienung optimiert und berücksichtigen Screenreader, um eine möglichst inklusive Nutzung zu ermöglichen.
Im Backend wurde besonderer Wert auf redaktionsfreundliche Prozesse gelegt. Klare Datenstrukturen, logisch aufgebaute Eingabefelder und die bewusste Reduktion technischer Komplexität ermöglichen eine einfache Pflege der Inhalte ohne Programmierkenntnisse. Inhalte können dynamisch miteinander verknüpft und in unterschiedlichen Kontexten ausgegeben werden – etwa als Listen, Teaser oder Detailseiten.
Plugins und Systemkomponenten wurden bewusst und sparsam eingesetzt. Jede Erweiterung wurde hinsichtlich Performance, Accessibility und Wartbarkeit geprüft, um eine langfristig stabile und zukunftssichere Lösung zu schaffen.
Das Screendesign ist bewusst zurückhaltend gestaltet und legt den Fokus auf Lesbarkeit, Orientierung und eine responsive Nutzung auf allen Endgeräten. Es unterstützt die Inhalte, ohne sich in den Vordergrund zu drängen, und trägt so zu einem ruhigen, museumstypischen Erscheinungsbild bei.


