Besonders auffällig war die starke Präsenz analoger Spielkonzepte. Brettspiele, physische Spiele, Sammelprodukte und Plüschwelten dominierten viele Hallen. Kreative Mechaniken, hochwertige Materialien und liebevolle Produktwelten standen klar im Vordergrund. Der klassische Spielgedanke zum Anfassen, Ausprobieren und gemeinsamen Erleben ist weiterhin sehr gefragt.
Im digitalen Bereich hingegen war das Angebot vergleichsweise überschaubar. Digitale Erweiterungen, interaktive Lernspiele oder gamifizierte Anwendungen waren deutlich seltener vertreten als erwartet. Genau darin sehen wir großes Potenzial. Die Verbindung aus Spiel, Wissen und digitalen Formaten bietet viele Möglichkeiten, um Inhalte skalierbar, messbar und nachhaltig erlebbar zu machen.
Die Gespräche mit Ausstellern und Branchenvertretern haben gezeigt, dass Interesse an digitalen Ergänzungen und interaktiven Konzepten vorhanden ist, häufig aber noch konkrete Umsetzungsansätze fehlen. Hier können durchdachte digitale Spiel und Lernformate, Serious Games und gamifizierte Anwendungen eine wichtige Rolle spielen.
Für uns war der Messebesuch daher nicht nur inspirierend, sondern auch richtungsweisend. Wir möchten den digitalen Spiel und Lernraum weiter ausbauen und innovative, interaktive Lösungen entwickeln, die analoge Stärken mit digitalen Möglichkeiten sinnvoll verbinden.


